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Zughundesport

In Zusammenarbeit mit


Unsere aktuellen Trainingsgruppen 


Do Nachmittag 

15:00 - 16:00 Wyland /  ZH

Preise:

  • Gruppentraining CHF  35.00 exkl. Material 
  • Gruppentraining CHF  45.00 inkl. Material (Leihweise)
  • Einzellektionen CHF  90.00 


  • 10 er Abo Gruppentraining CHF  295.00 exkl Material 
  • 10 er Abo Gruppentraining CHF  395.00 inkl. Material 

Allgemeine Info

Manche Hunderassen wurden vor allem als Schlittenhunde oder Lastenziehhunde gezüchtet und sind deswegen für den Zughundesport besonders geeignet. Klassische Schlittenhunderassen sind neben dem Siberian Husky auch der Samojede, Grönlandhund und der Alaskan Malamute. Der Berner Sennenhund ist ein berühmtes Beispiel für Lastenziehhunde, doch auch andere Sennenhunde sowie Leonberger und der japanische Akita haben früher ihren Menschen bei der Arbeit geholfen.

Grundsätzlich kann aber jeder gesunde Hund Zughundesport ausüben. Kräftige Hunde, die nicht so schnell sind, können gut Hundewagen, den Dog Trike oder Sacco Cart ziehen. Sie haben jedoch in der Regel auch Spaß am Dogtrekking. Hunde, die nicht so kräftig, aber schnell sind, kommen bei den anderen Zughundesportdisziplinen auf ihre Kosten. Die Rasse ist dabei zweitrangig, es kommt auf den individuellen körperlichen Zustand des Vierbeiners und seine Vorlieben an.


Auch für unsere kleinen Fellnasen geeignet?

Typischerweise verbindet man den Zughundesport eher mit großen Hunderassen, doch das heißt nicht, dass kleine Hunde nicht auch Spaß daran haben können. Allerdings sind sie als Lastenziehhunde tatsächlich nicht kräftig genug, aber Canicross oder Dogtrekking erfordert keine außergewöhnliche Muskelkraft. Diese Disziplinen können Sie auch mit einem Jack Russell Terrier oder Beagle ausüben, sofern er fit ist. Sehr lauffreudige kleine und mittelgroße Hunde finden außerdem möglicherweise am Bikejöring Gefallen


Gesundheitskontrolle

Bevor Sie mit dem Training zum Zughundesport Ihrer Wahl beginnen, lassen Sie Ihren Hund von Kopf bis Fuß beim Tierarzt untersuchen. Hunde mit Herz-Kreislauf-Problemen dürfen leider nicht mitmachen, da die Sportart für sie körperlich zu anstrengend wäre. Auch Welpen und Junghunde, die noch nicht ausgewachsen sind, dürfen noch nicht als Zughunde eingesetzt werden. Ein Grenzfall sind Hunde mit Gelenkproblemen, etwa einer Hüftdysplasie (HD) – unter professioneller Anleitung und mit Einverständnis des Tierarztes können manche Zughundesportarten die Hundemuskeln stärken und somit den Verlauf einer HD positiv beeinflussen.

Damit Ihr Zughund gesund bleibt, sollten Sie nicht einfach drauflos trainieren. Nach dem Check-up beim Tierarzt ist es das Beste, wenn Sie Schritt für Schritt mit einem speziell ausgebildeten Trainer Ihren Liebling an das neue Hobby heranführen. Außerdem ganz wichtig: die richtige Ausrüstung. Zughunde brauchen unbedingt ein passendes Geschirr, das explizit für den Zughundesport hergestellt wurde. Dabei gibt es verschiedene Ausführungen; einige Geschirre werden an Zugstangen (Pulkastangen) befestigt, andere direkt mit der Leine verbunden. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihren Hund mit einem Führgeschirr oder – noch schlimmer – am Halsband Lasten ziehen lassen. Schwere Verletzungen könnten die Folge sein. Fragen Sie im Zweifel uns um Rat, wo Sie eine geeignete Ausrüstung finden.